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Chris' MP3 - Seite

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Eigene MP3's erstellen




1) Ein Musikstück auf einer Audio CD kann:
a) mit einem CD-Ripper
und / oder
b) über die Soundkarte ausgelesen werden.

   

2) Mit dem Sound-Editor wird das Musikstück digitalisiert und z.B. als wAV - Datei abgespeichert.

 


3) Der MP3-Encoder komprimiert die wAV - Datei bis auf 1/12 der ursprünglichen Größe.

 


Mit einem MP3-Player kann das Werk nun bestaunt werden!


Die einzige Schwierigkeit beim Erstellen einer MP3-Datei besteht letztenendes darin, die Quelldatei auf den Rechner zu bekommen.
Soll ein Musikstück von einer Audio-CD auf die Festplatte "kopiert" werden, gibt es zwei Möglichkeiten dies zu tun.
1)
a)
Das CD-ROM-Laufwerk wird von einem der CD-Ripper unterstützt. Eine Liste bisher getesteter Laufwerke und deren Fähigkeiten, gibt's auf dieser Seite: http://www.tardis.ed.ac.uk/~psyche/cdda/. Falls das CD-ROM-Laufwerk unter DOS versagen sollte, bedeutet dies nicht zwangsläufig, dass das gleiche Laufwerk auch unter Win95, NT oder anderen Betriebssystemen nicht zum digitalen Auslesen der Audio-Tracks zu bewegen ist. Oft kommt es auch auf den CD-Ripper selbst an. Am besten probierst Du alle Ripper einmal aus, bis der richtige gefunden ist.
Ich selbst besitze ein Mitsumi FX 120T, also ein ATAPI-Drive. Und was soll ich sagen, es funktioniert. Und zwar unter Win95 mit WinDac32 und unter NT4.0 mit CDCOPY. Dabei dauert es nur etwa 30 Sekunden, um einen vier minütigen Titel digital von CD zu lesen und im wAV-Format auf die Festplatte zu nuddeln! Mitsumi unterstützt erst ab dem FX 800 das digitale Kopieren von Audio-Tracks.
b) Das CD-ROM-Laufwerk hat eine direkte Verbindung zur Sound-Karte. Dann kann mit einem 2) Sound-Editor, z.B. mit Cool Edit das CD-ROM-Laufwerk als Quelle für eine neue wAV-Datei verwendet werden. Dabei geht allerdings etwas Klangqualität flöten, da die digitale CD-Aufnahme über den Digital-Analog-Wandler des Laufwerks zum Analog-Digital-Wandler der Sound-Karte geschickt wird. Der Qualitätsverlust ist allerdings sehr gering und fällt subjektiv gar nicht auf.

Natürlich kann ein CD-Titel auch auf eine Cassette überspielt werden. Dann wird ganz einfach ein Walkman über ein Kabel mit dem Line-In-Anschluss der Sound-Karte verbunden und mit einem 2) Sound-Editor das Signal aufgezeichnet. Die Datei wird dann im wAV-Format abgespeichert.

Um generell Qualitätsverluste zu vermeiden, sollte eine Samplerate von 44.1 kHZ und eine Auflösung von 16-bit für eine neue wAV-Datei gewählt werden.

In jedem Fall werden pro Minute in CD-Qualität etwa 10 MB auf der Festplatte benötigt.

3) Die waV-Datei wird jetzt nur noch mit einem MP3-Encoder komprimiert.
Für den Shareware Encoder "L3enc" sieht das Kommando folgendermaßen aus:
L3ENC Pfad\dateiname.wav Pfad\dateiname.mp3 -BR Bitrate -HQ -CRC

Bitrate bestimmt einerseits mit welcher Rate in kBit/s die MP3-Datei von der Festplatte gelesen wird und damit die Dateigröße, andererseits natürlich die akustische Qualität der MP3-Datei.
Ein Wert von 112 kBit/s ist ideal für Musik, die sowieso aus dem Computer stammt. Dies bedeutet also, dass nur 14 kByte Daten pro Sekunde von der Festplatte gelesen werden müssen.

Mit dem Parameter -CRC wird bestimmt, ob ein sogenannter Cyclic Redundancy Check für den Dateiinhalt vorgenommen werden soll. Dadurch wird die Datenintegrität sichergestellt.

Mit -HQ wird der Encoder dazu veranlasst, eine MP3-Datei von besonders hoher Qualität zu erzeugen. Hierdurch dauert der Vorgang des Encodierens aber mindestens drei Mal solange.

Angenommen die zu komprimierende waV-Datei heisst "track-1.wav" und befindet sich im Verzeichnis "temp" auf Laufwerk C:, und die MP3-Datei soll ins Verzeichnis "music" auf Laufwerk D: unter dem Namen "everything.mp3" gespeichert und in hoher Qualität encodiert werden, dann heisst das Kommando also:
L3ENC c:\temp\track-1.wav d:\music\everything.mp3 -BR 112000 -HQ

Für Kommandozeilen-Hasser gibt's auch Windows-Frontends.

Siehe auch Streaming Audio auf der eigenen Homepage



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